Einladung zum Gottesdienst "die Gaben"

Gemeinde Gottes KdöR, Unterer Dammweg 1, 76149 Karlsruhe-Neureut

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...kämpfe den guten Kampf!

1Kor 9,24: Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. 2Kor 10,4: Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. 1Tim 6,12: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. 2Tim 4,7: Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten.

Wer sind wir

Wir sind eine Pfingstgemeinde der Gemeinde Gottes KdöR in Karlsruhe (Neureut/Industriegebiet). Wir sind Menschen mit verschiedenen Charakteren und unterschiedlichen Interessen. Wir achten einander und sind offen für Menschen aus anderen Kulturkreisen. Für uns ist die Bibel Maßstab und Kompass für den Glauben, das Leben und das was in der Gemeinde gelehrt wird. Seit 1992 veranstalten wir Gottesdienste in denen alle Menschen die Möglichkeit haben Jesus kennenzulernen. Die Bibel sagt uns in Johannes Kapitel 1, Vers 12: "...wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben".

Der Juli
  • 03 - AbendmahlGottesdiens um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Pastor Manfred predigt aus dem Wort Gottes.

  • 06 - Gebetsstunde in der Gemeinde
    um 19.30 Uhr

    Wir singen und bringen unsere Anliegen im Gebet vor Gott.

  • 10 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Pastor Manfred predigt aus dem Wort Gottes.

  • 17 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Co-Pastor Sorin hält die Predigtreihe: "Gesichter des Heiligen Geistes - die Gaben" (#1).

  • 22 - Hauskreis in Durmersheim
    um 19.30 Uhr

    Wir singen, beten und ermutingen uns aus dem Wort Gottes.

  • 24 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Co-Pastor Sorin hält die Predigtreihe: "Gesichter des Heiligen Geistes - die Gaben" (#2).

  • 31 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Pastor Manfred predigt aus dem Wort Gottes.

Der August
  • 03 - Gebetsstunde in der Gemeinde
    um 19.30 Uhr

    Wir singen und bringen unsere Anliegen im Gebet vor Gott.

  • 07 - AbendmahlGottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Co-Pastor Sorin hält die Predigtreihe: "Gesichter des Heiligen Geistes - die Gaben" (#3).

  • 14 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Pastor Manfred predigt aus dem Wort Gottes.

  • 19 - Hauskreis in Durmersheim
    um 19.30 Uhr

    Wir singen, beten und ermutingen uns aus dem Wort Gottes.

  • 21 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Co-Pastor Sorin hält die Predigtreihe: "Gesichter des Heiligen Geistes - die Gaben" (#4).

  • 28 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Co-Pastor Sorin hält die Predigtreihe: "Gesichter des Heiligen Geistes - die Gaben" (#5).

Der September
  • 04 - AbendmahlGottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Pastor Manfred predigt aus dem Wort Gottes.

  • 07 - Gebetsstunde in der Gemeinde
    um 19.30 Uhr

    Wir singen und bringen unsere Anliegen im Gebet vor Gott.

  • 11 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Pastor Manfred predigt aus dem Wort Gottes.

  • 18 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Co-Pastor Sorin hält die Predigtreihe: "Gesichter des Heiligen Geistes - die Gaben" (#6).

  • 23 - Hauskreis in Durmersheim
    um 19.30 Uhr

    Wir singen, beten und ermutingen uns aus dem Wort Gottes.

  • 25 - Gottesdienst um 10 Uhr

    Lobpreis und Gebet geben uns die Möglichkeit Gott zu begegnen. Co-Pastor Sorin hält die Predigtreihe: "Gesichter des Heiligen Geistes - die Gaben" (#7).

Die Predigtdatenbank von Co-Pastor Sorin

Seit 2005 dient Sorin als Prediger in der Gemeinde Gottes KdöR "Life Point" Karlsruhe. Er gestaltet themenrelevante Gottesdienste & Bibelstudien. Sein größtes Anliegen ist die Lehren der Bibel in die heutige Zeit zu übertragen. Themen wie "Gesichter des Heiligen Geistes" oder "Design Your Life", wiederspiegeln sein Lebensgefühl für unsere Gesellschaft. Sorin ist davon überzeugt, dass jeder von uns ein Baumeister für sein eigenes Leben und Wohlbefinden sein kann, damit wir das Leben miteinander teilen und den Sinn unseres Daseins erkennen können. PREDIGTEN anhören>>

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BibelKurs/Termine

Das Neue Testament macht sehr deutlich, dass geistliche Reife Gottes Wille für jeden Gläubigen ist. Gott möchte, dass wir heranwachsen. Die Bibel sagt in Epheser Kapitel 4, 14-15: "Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, hin und her getrieben von jedem Widerstreit der Meinungen (…). Wir wollen uns, von der Liebe geleiten, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt".

Gott will, dass jeder Christ in seiner Persönlichkeit den Charakter Christi entwickelt. Wie geschieht das? Ich bin der Überzeugung, dass jeder Christ sich nur dann gesund entwickeln kann, wenn er vom Auftrag Gottes erneuert wird. Dieser Auftrag (das Ziel) beinhaltet mehr als wir uns vorstellen, nämlich: Liebe, Perspektive, Fertigkeiten, usw. und nicht zu vergessen den Charakter.

  • BibelKurs I (Eden - Beziehung Gott, Adam & Eva)
  • Termin/Datum - am 20. Februar 2016 um 10 Uhr (+Anbetung)
  • BibelKurs II (Eden - das andere Wesen vor Eva)
  • Termin/Datum - am 19. März 2016 um 10 Uhr (+Anbetung)
  • BibelKurs III (Eden - die Welt vor Adam)
  • Termin/Datum - am 21. Mai 2016 um 10 Uhr (+Anbetung)
  • BibelKurs IV (Nationen - die Welt nach dem Sündenfall)
  • Termin/Datum - am 18. Juni 2016 um 10 Uhr (+Anbetung)
  • BibelKurs V (Riesen - die Herrscher und Ihre Nachkommen)
  • Termin/Datum - am 16. Juli 2016 um 10 Uhr (+Anbetung)
  • BibelKurs VI (Riesen - Zerstörung der Menschheit)
  • Termin/Datum - am --- 2016 um 10 Uhr (+Anbetung)
  • BibelKurs VII (Endzeit - Politik & Prophetie 2016)
  • Termin/Datum - am --- 2016 um 10 Uhr (+Anbetung)

Glaubensgrundkurs/Termine

Ein Glaubensgrundkurs hört sich sehr anfänglich an, doch die meisten unterschätzen sein Gewicht. Hier werden die Weichen für eine GÖTTLICHE-Zukunft gelegt. Der Glaubensgrundkurs findet 1x im Monat in der Gemeinde Gottes KdöR "Life Point" Karlsruhe statt. Unser Co-Pastor Sorin leitet die Kurse.

  • Die Bibel (Entstehung, Überlieferung, Inspiration)
  • Termin/Datum - hat stattgefunden mit Anbetung + Thema
  • Die Bekehrung (Wer ist ein Christ?)
  • Termin/Datum - hat stattgefunden mit Anbetung + Thema
  • Die Wiedergeburt (Der Anfang eines neuen Lebens)
  • Termin/Datum - hat stattgefunden mit Anbetung + Thema
  • Die Taufe (Die tiefe Bedeutung)
  • Termin/Datum - hat stattgefunden mit Anbetung + Thema
  • Die Gemeinde (Die große Notwendigkeit)
  • Termin/Datum - hat stattgefunden mit Anbetung + Thema
  • Das Abendmahl (Das richtige Verständnis)
  • Termin/Datum - hat stattgefunden mit Anbetung + Thema
  • Das Gebet (Die Sprache des Himmels)
  • Termin/Datum - hat stattgefunden mit Anbetung + Thema
  • Menschen gewinnen (Evangelisation I)
  • Termin/Datum - hat stattgefunden mit Anbetung + Thema

Gemeindeleitung

Gemeinde Gottes in Karlsruhe/Neureut

Unser Dienst an den Menschen hat einen Ursprung und eine Berufung: Die erste Gemeinde in Jerusalem entstand durch das Wirken des Heiligen Geistes in den Jüngern Jesu. Dieses Wirken setzt sich fort bis heute in den Menschen die sich Gott öffnen. Auf diese Weise baute und baut Gott seine Gemeinde. Unsere Gemeinde ist keine Institution, sondern die Gemeinschaft der Kinder Gottes. Jeder Gläubige soll Glied einer biblischen Gemeinde sein. Die Bibel sagt uns in Apostelgeschichte Kapitel 2, Vers 41-42 u. 47: "...die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen und an diesem Tag wurden hinzugefügt etwa 3.000 Menschen. Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet".

Unsere Lebenserfahrung zeigt, dass die Welt in der wir leben stark von Gleichgültigkeit, religiöser Erstarrung, Vereinsamung, Not und Sünde befallen ist. Unsere Berufung ist es, den Menschen aus diesen Einflüssen zu entreisen und ihnen den Weg zu einem glücklichen und erfüllten Leben in Jesus Christus zu zeigen. Wir wollen dem Auftrag Jesu nachkommen und als seine Zeugen sein Evangelium in der Öffentlichkeit verbreiten. Kinder- und Jugendarbeit sowie biblisches Gemeindeleben sind das Fundament dafür.

Speaker
Vision:
Und er ließ ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!
(1.Mose 15,5).
Manfred, Pastor

Life Point Gemeinde Gottes KdöR

Speaker
Vision:
Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde... Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun.
(Prediger 3,1a;14a).
Sorin, Co-Pastor

Life Point Gemeinde Gottes KdöR

Speaker
Vision:
Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
(Apostelgeschichte 2,41;47b).
Harry, Sekretär

Life Point Gemeinde Gottes KdöR

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Glaubensbewegung

Gemeinde Gottes KdöR als Glaubensbewegung und mehr...

Als Gemeinde Gottes (nach 1. Korinther 1,2) gehören wir zur weltweiten Pfingstbewegung. Diese wurde von offizieller Seite die am schnellsten wachsende Bewegung unserer Zeit genannt. Zu ihr zählen heute mehr als 500 Millionen aktive Christen. In Lateinamerika, Afrika und Asien bildet sie gebietsweise die größte christliche Kirche evangelischen Glaubens.

In Deutschland ging die Pfingstbewegung zum Teil aus früheren Erweckungs- und Heiligungsbewegungen der Jahrhundertwende hervor. Ihre Zweige und Gemeinden sind daher unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. Zur Zeit ist die Gemeinde Gottes in 178 Ländern verbreitet und zählt mit ca. 10 Millionen Gläubigen zu den größten Pfingstkirchen. Charakteristisch für die Gemeinde Gottes ist bis heute, daß sie dem Heiligen Geist große Freiheit in den Versammlungen einräumt und einen biblischen Lebenswandel betont.

Wir verstehen uns als Freikirche, die ihre finanziellen Aufwendungen durch Spenden deckt. Unsere Glaubenslehre ist allein an der Bibel orientiert. Sie hat das evangelische Glaubensbekenntnis zur Grundlage. Wir glauben, daß zur wahren Gemeinde Jesu wiedergeborene Menschen aus allen bibelgläubigen Gemeinden und Kirchen gehören. Kirchengeschichtlich sehen wir uns als Glied in einer Kette gottgegebener geistlicher Bewegungen durch die Jahrhunderte, beginnend mit der Gründung der ersten Gemeinde in Jerusalem am Pfingsttag (Apg. 2).

Wir glauben an die Bibel als Gottes Wort. "Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist." 2. Petr. 1,20-21 Es gibt nur einen Gott, der aus drei Personen besteht: Vater, Sohn und Heiliger Geist: "Darum geht hin und machet zu Jüngern alle Völker, sie taufend auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Matth. 28,19 Jesus Christus ist der einzige Sohn des Vaters, er wurde von der Jungfrau Maria in Bethlehem geboren; er wurde gekreuzigt und begraben, ist von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren. Er sitzt heute als Fürsprecher zur Rechten des Vaters.

Alle Menschen sind vor Gott schuldig geworden. Deshalb gebietet Gott allen Menschen Buße als Voraussetzung zur Vergebung der Sünden: "So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden!" Apg. 3,19 Durch den Glauben an das Erlösungswerk Jesu wird der Mensch erneuert und Bürger in Gottes Reich: "...und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist." Rö. 3,24 Ein Leben in Reinheit ist Gottes Wille: "...Wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel." 1.Petr. 1,15

Wir glauben an die Erfüllung des Heiligen Geistes wie zur Zeit der ersten Christen am Pfingsttag: "Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen." Apg. 2,38 Das Reden in anderen Zungen wie der Geist auszusprechen gibt, ist das erste Zeichen der Geistestaufe: ...und sie wurden erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Apg. 2,4

Die Wassertaufe geschieht durch Untertauchen. Alle Gläubigen werden im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft. Matth. 28,19

Die Heilung von Krankheiten durch die Kraft Gottes ist für alle Menschen in der Erlösung bereitgestellt: "Ist jemand unter euch krank, der rufe die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn mit Öl salben in dem Namen des Herrn. Das Gebet des Glaubens wir dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. Jak. 5,14-16

Wir feiern das Abendmahl als Gedächtnis. Jesus sagte zu seinen Jüngern während des Abendmahles: "Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. Joh. 13,12-14

Wir glauben an die Wiederkunft Jesu: "Dabei werden zuerst die gläubig Gestorbenen auferweckt und mit den noch lebenden Heiligen zu Ihm in die Luft entrückt. Dann wird Christus tausend Jahre auf der Erde regieren." 1. Thess. 4,15-17 Die Toten werden leiblich auferstehen, die Gläubigen zum ewigen Leben, die Gottlosen zur ewigen Verdammnis. Matth. 25,46.

Kinderarmut stellt in Deutschland ein gesellschaftliches Problem dar. Bis in die 1990-er Jahre hieß es, dass es in Deutschland keine Armut gäbe, so dass diese Problematik wenig Beachtung fand. Heute scheint sich manchmal nicht viel daran verändert zu haben, oder was assoziieren wir mit dem Begriff Kinderarmut? Kommt uns da Deutschland in den Sinn oder denken wir eher an die Dritte-Welt-Länder? Wie kommt es also, dass so ein Thema so wenig Beachtung findet und wo liegt unsere Herausforderung dem als Christen zu begegnen?

Wenn ich mit Menschen über mein Forschungsthema „Kinderarmut in Deutschland“ ins Gespräch komme, dann höre ich oft Aussagen wie: „Denen geht es doch gar nicht schlecht.“ „In Deutschland muss man doch nicht verhungern.“ „Uns ging es damals nach dem Krieg viel schlechter.“ Wenn ich diese Aussagen höre, dann stelle ich fest, dass sie nicht das gesehen haben, was ich gesehen habe. Ich bin Kindern in Deutschland begegnet, die in einer Hochhaussiedlung auf dem nackten Betonboden sitzen, ein Berg schmutziger Wäsche stapelt sich neben ihnen, sie haben kein Bett zum Schlafen und ob genug zu essen da ist, ist auch fraglich. Und dabei handelt es sich nicht nur um Einzelfälle.

Das was diese Kinder brauchen ist jemand, der für sie eintritt, der ihnen eine Stimme verleiht, der sich für sie einsetzt und der ihnen erzählt und vorlebt, was eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus bedeutet. Doch dies kann nur passieren, wenn wir nicht wegschauen sondern konkret nach Möglichkeiten suchen diesen Kindern zu begegnen. Die Armutslage der Kinder stellt sich komplexer dar, als man im ersten Moment vielleicht vermuten würde. Es geht nicht nur um die finanzielle Versorgung, sondern das Widerspiegeln dieser Problemlagen im materiellen, kulturellen, sozialen und gesundheitlichen Bereich. Die Kinder sind in diesen Bereichen benachteiligt, was zu einer Chancenungleichheit und einer Armutsspirale führt, aus welcher die Kinder ohne Unterstützung meistens nur schwerlich herauskommen können. Gottes Wort fordert uns auf: „Du aber tritt für die Leute ein, die sich selbst nicht verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen! Sprich für sie […]! Hilf den Armen und Unterdrückten!“ (Hfa: Sprüche 31.8f.)

Denn wenn wir nicht gehen, wer wird es dann tun und sich um die ungefähr zwei Millionen Kinder kümmern, die in Deutschland von finanzieller Armut betroffen sind? Wir als Christen sollten hinschauen und als Gemeinden Möglichkeiten suchen diesem Missstand in unserem Land zu begegnen. Denn auch wenn Kinder nur ungefähr 20 Prozent unserer Bevölkerung ausmachen, so sind sie doch 100 Prozent unserer Zukunft. Wie schön ist es, wenn einem ein Kind dann sagt: „Ich glaube es ist eine gute Entscheidung, dass wir Freunde geworden sind.“ Lasst uns dieses Potential nicht verschenken!.

Als Pfingstler über den Heiligen Geist zu schreiben, sollte wohl eine einfache Arbeit sein, so als müsse man sich nur seiner schreibenden Hand entlassen … doch den echten Schwerpunkt zu setzen, empfinde ich als gar nicht so leicht. Einerseits läge es nahe, über die Kraft des Heiligen Geistes, sein großartiges, wunderbares Wirken in der Gemeinde und Gesellschaft heutiger Zeit zu berichten, andererseits bleibt es mir ein stetes Bedürfnis, über die den Jünger in seiner Persönlichkeit verändernde Gemeinschaft mit ihm, dem Heiligen Geist, zu berichten. So möchte ich versuchen, beides zusammen zu führen.

Zunächst zwei kleine Zeugnisse: Es war vor etlichen Jahren in einem Altenheim, als ich das Wort Gottes im Rahmen eines Gottesdienstes predigte. Während der Predigt erwähnte ich offenbar etwas von dem Heilungswillen Gottes, welcher durch den Heiligen Geist in uns so konkret werden kann, dass ein kindlicher, fassbarer Glaube entstehen kann. Unter den Hörern war eine ältere Frau, eine liebe Christin, welche seit einem Schlaganfall (Luise Kleinhans, ca. ein Jahr zuvor) an den Rollstuhl gebunden war. Nach entdem Gottesdienst rollte ich sie in ihr Zimmer und versetzte sie in ihren Sessel. Die Gemeinschaft mit dem Geist Gottes setzte sich jedoch bis in die Morgenstunden des nächsten Tages im Stillen fort... Plötzlich konnte sie es fassen, und voller Freude stand sie auf. Sie war vollständig geheilt. Und nicht nur ihre Lähmung war verschwunden, sondern auch ihre Schwermütigkeit. Sie wurde eine ganz und gar sonnige Frau Gottes. Es gab keine direkte Unterredung mit einem Menschen, keine Salbung, keine Handauflegung, doch im Herzen waren Unterredungen, Salbung und Berührung durch IHN selbst, den Heiligen Geist. „Luci“ starb einige Jahre später im hohen Alter als fröhliche Christin, sie benötigte niemals mehr einen Rollstuhl.

Noch ein Beispiel fällt mir zum Thema „Austreibung“ (Markus 16, 17) ein. Gilt das denn für heute? Immer wieder höre ich, dass die Zeit der Austreibungen vorbei sei oder dies in unserer westlichen Hemisphäre nicht mehr geschähe. Eine liebe ältere Schwester bat mich eines Abends rasch zu ihr zu kommen, ihr Bruder würde unglaubliche Geräusche machen, sie habe Angst. Ich fuhr zu ihr und konnte dies nur bestätigen. Grundsätzlich kenne ich so viele Menschen, welche dadurch auffallen möchten, indem sie sich ein wenig dramatisch verhalten etc. Andere benötigen u.U. Medikamente, psychiatrische Hilfe oder durchaus eine Konfrontation „sich nicht so abnormal zu verhalten“ usw. So ist meine grundsätzliche Einstellung. Doch in diesem Fall legte ich nach meiner Frage an den Mann, ob er frei werden wolle, sofort meine Hände auf und gebot … was dann geschah ist so unglaublich skurril, wie es sich in manchen Evangeliumsgeschichten abspielt. Der Mann sank nach einigen Minuten Gebet ohnmächtig und wie im Schweiß geduscht (und das ist nicht ansatzweise übertrieben) auf eine Couch. Als er wieder zu sich kam, teilte ich ihm mit, dass Teufelaustreiben eine Sache sei – eine andere, Jesus anzunehmen … Der Mann nahm Jesus Christus als seinen Erlöser an, wir beseitigten müllsäckeweise sündlichen Schund. Er starb drei Jahre später bei einem Verkehrsunfall. Ich durfte ihn als meinen Bruder beerdigen. Diese ältere Frau hatte danach noch mehrmals Begegnungen dieser Art mit anderen Menschen (und das bis heute, sie kommt selbst aus einer entsprechend schrecklichen Kultur). Sie rief mich wieder an … diesmal allerdings war ich unterwegs. Ich teilte ihr mit, dass sie sich nicht fürchten müsse, sie solle in Zungen beten oder Pfingstjubellieder singen und die Hand nicht ablassen, alles im festen Bewusstsein, dass der Heilige Geist genau dafür in unserem Herzen wohnt. Das tat sie und erlebte, wie seine Kraft lebendig macht und Menschen vom Tode in das helle Lebenslicht geführt werden!

Es ist ohne Zweifel wichtig, sich diesem Thema mit gesunder Skepsis anzunähern. Hat doch z.B. die vergangene Welle der sog. „geistlichen Kampfführung“ für reichlichen theologischen und teilweise lächerlichen Unfug gesorgt. So geboten Christen irgendwelchen „gewaltigen, territorialen Dämonenfürsten mit allerlei albernen Spektakel und Hokuspokus“, zu Hause aber vermochten sie ihr sündliches Fleisch nicht ansatzweise beherrschen.

Dennoch bleibt der Feind Gottes auch in der Weise ein Feind des Menschen, dass er solche beherrscht, welche sich in falsche Hände übergeben. Hierfür also sollen wir heute sowohl Skepsis, als auch ein kindliches Herz behalten (1. Korinther 12, 10). Hat doch Jesus damals gepredigt, dass wir die Werke tun werden, welche er getan hat (Johannes 14, 12) und sogar größere. Und niemals gelängen Gottes Herrlichkeiten und Segnungen, Befreiung von der Macht des Feindes und das Wunder der Neugeburt in die Gemeinde und Gesellschaft, ohne den Leben schenkenden, menschenliebenden Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist sowohl unsere Quelle des frischen Wassers für uns, als auch ein Strom, welcher von uns fließen soll, damit sich Gottes Herrlichkeit auch am Nächsten erfüllen kann (Joh. 7, 37-38).

Jesus bereitete seine Jünger auf eine neue Qualität der Gemeinschaft mit ihm vor. Er lehrte vom Heiligen Geist als solchen, der ihm völlig gleicht und in ihren Herzen wohnt (Johannes 14-16). Was mich immer wieder erstaunt, ist dabei, dass Jesus bei der Bekanntmachung des Heiligen Geistes keine Begriffe wie „Feuer Gottes“, vom „gewaltigen Strom oder Sturm des Himmels“ o.ä. wählt, sondern einen eher unspektakulären „Tröster“ zu prägen beginnt. So nah und bewusst, wie Jesus seinen Jüngern war, so nah und bewusst soll nun auch die Gemeinschaft zwischen den Jüngern und dem Heiligen Geist als Tröster, Beistand, Advokat sein. Wird doch durch den Begriff „Tröster“ Nähe und Vertrauen, Liebe und Beziehung assoziiert, und das ist extrem sinnvoll. In der Gegenwart des Heiligen Geistes geht es also nicht alnlein um die mächtige Kraft Gottes, sondern vor allem um einen Lebenskenner, welcher seine Kinder leitet und durch sie dem verlorenen Menschen begegnet und dabei himmlische Kraft in die Beziehung einweben will.

Diese Nähe und Vertrautheit zu seinem Vater hatte Jesus ihnen vorgelebt. Durch den Heiligen Geist soll dies nun in den Herzen und durch das Leben der Jünger in nie gekannter Qualität fortgesetzt werden. Während im Alten Testament Sünden vergeben wurden, wohnt nun Christus selbst durch den Heiligen Geist im Jünger, so dass dieser eine Anbetungsstätte und somit Gegenwarts- und Herrlichkeitsstätte Gottes wird (1. Korinther 6, 19; 2. Korinther 6, 16).

Jesus zeigte den Jüngern, wie man Menschen dient und dabei eng mit dem Vater verbunden bleibt. Genauso intensiv ist heute die Gemeinschaft der Jünger mit Jesus im Herzen gedacht, näher geht das nicht. Heute geht also Jesus nicht etwa durch Engel auf die Menschen zu, sondern durch den Jünger, welcher den Geist innewohnen hat und um seine Salbung weiß (Joh. 14, 26). Denn Gottes Wirken ist nicht auf Gemeinderäume und den salbungsvollen Profi-Pastor beschränkt, sondern gerade durch den schlichten, aber Christus-bewussten Jünger, welcher durch die Gemeinschaft im Heiligen Geist gelernt hat seinem Gott zu vertrauen. Und sicher manchmal gerade außerhalb der schützenden Gemeindeversammlung.

Christen neigen häufig dazu, ihr Wissen über den Heiligen Geist zu mehren, ohne ihn in seiner aktuellen Wirksamkeit persönlich zu erleben. Solch einem Glauben fällt keinerlei ernstzunehmende Aufmerksamkeit zu. Verheißungen Gottes stehen in Abhängigkeit von der Lebendigkeit der Beziehung zum Heiligen Geist im Jetzt (Röm. 8, 14). Wenn die Bibel Jünger auffordert „Lasset uns aufsehen auf Christus (Hebräer 12, 2), meint sie nicht, dass wir ab und zu an ihn denken sollen. So würde Glaube an Gottes Wirksamkeit zur Mangelware.

Es ist wie in einer Ehe. Wenn man keine aktuelle Lebensgemeinschaft mit dem Partner lebt, verschwindet zunehmend die Aktualität des Innenlebens. Die Gemeinschaft wird nicht mehr gesucht, später gemieden. Dem gegenseitigen Ansehen, in die Augen schauen wird die Intensität genommen, nach fünf Jahren stellt man erstaunt fest, dass der Andere sich verändert habe. Es wurde kein neues Vertrauen gebildet, man verfremdete und verlor sich zusehends aus den Augen. Die Ehe verlor sich als Farce. Und das alles, obwohl man Tag und Nacht zusammen lebte. Verheiratet sein und eine Ehe leben, kann enorme Qualitätsunterschiede beinhalten. Doch genauso leben viele Christen eine oberflächliche Beziehung zum Heiligen Geist und meinen selbstbetrügerisch, alles richtig zu machen. Dieser aber möchte dauerhaften Blickkontakt mit uns, möchte hören und sich mitteilen (Joh. 14, 16-18; 15, 5-8). Christen aber dämpfen, widerstehen, belügen häufig den Heiligen Geist mit der Folge, dass die Beziehung zu ihm mindestens oberflächlich und staubig wird (Epheser 4, 30; Apostelgeschichte 7, 51; 5, 3).

Leben wir aber wirklich in einer Beziehung mit dem Heiligen Geist, sollten wir nicht dem zeitgeistlichen Irrglauben verfallen, dass er ein „Geist der Ruhe und des Friedens“ im Sinne eines kuscheligen Herrlichkeitspenders sein wird. Er ist unbequem, fordert uns heraus, mutet uns etwas zu, leitet uns im Leben hin und wieder gerade dann an, wenn wir gar nicht wollen. Er korrigiert unser Gottesbild und unsere Theologie, er mahnt uns bei entwürdigendem Verhalten gegenüber den Geschwistern, er schifft uns aus dem Fahrwasser der eigenen Logik heraus. Er will das Wesen Jesu in uns wachsen lassen (Galater 5, 22-25).

Nehmen wir uns zu Herzen, wir stehen und bleiben im Mittelpunkt seiner Liebe und Aufmerksamkeit. Doch unsere Beziehung zum Heiligen Geist ist nicht allein Selbstzweck. Christus will in der Gesellschaft aktiv sein, wie damals, nur heute durch dich und mich. Nicht durch Heer und Kraft will ich wirken, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr der Heerscharen (Sacharja 4, 6).

...dann hätte das Konsequenzen, sie würden stürzen und sich evtl. verletzen. Als ich das alles beobachtete, redete Gott zu mir: "So wie die Blinden sich führen lassen, so möchte ich, dass du dich führen lässt." Ich wurde sehr traurig, weil ich erkennen musste, dass mir so ein Vertrauen fehlte. Ich musste eingestehen: "Herr, ich habe das nicht, was die Blinden haben. Ich habe lieber selber alles unter Kontrolle."

Ich wusste, dass ich das niemals alleine schaffen konnte zu solch einem Vertrauen zu kommen und ich bat Gott mich zu so einem Menschen zu erziehen. Wenn Gott redet, muss das kein Donnern sein, es muss nicht laut sein und ist doch gewaltig. Es war als hätte Gott mir ein Gütezeichen aufgedrückt, obwohl ich diese Gütekriterien noch gar nicht erfüllte. Schon wenn er sagt: „Ich will, dass du dich zu so einem Menschen entwickelst, dann traut er mir das zu, dass ich mit seiner Hilfe zu so einem Vertrauen komme.“ Diese Gnade berührte mich sehr, dass er mir zutraut, so zu werden wie er es sich wünscht.

Ich fuhr fast die ganzen Urlaubstage mit den Blinden und war dann selbst für einige zum Führer geworden. Ich führte nicht so gut wie Gott uns führt. Manchmal vergaß ich eine Kurve anzusagen, weil ich mit meinen eigenen Ski zu kämpfen hatte und einmal marschierte eine Frau in den Wald hinein, weil ich nicht aufmerksam war. So landete durch meine Unachtsamkeit schon mal jemand im Schnee. Gott führt uns sicher, er sagt die Wegstrecke an, die vor uns liegt, wenn diese Information wichtig für uns ist. Etwa fünf Tage nach diesen Erlebnissen verstarb völlig unerwartet mein Vater. Das Letzte, was ich ihm am Telefon erzählte, war dieses Erlebnis mit den Blinden. Ich redete ungewöhnlich lange mit ihm per Handy aus Italien. Ich wusste nicht, dass ich ihn nicht wieder sehen und auch nicht mehr hören würde. Gott ist gut und er führt absolut liebevoll und absolut sicher.

Es ist jetzt über ein Jahr her; Gott hat mich wachsen lassen in dem Vertrauen auf ihn und ich habe noch eine andere Lektion gelernt. Vor etwa vier Wochen saßen meine Gebetspartnerin und ich zusammen und lobten Gott, erbauten uns gegenseitig, hörten auf Gott und brachten Gebetsanliegen vor. Da hatte ich den Eindruck, dass sich in einem etwa 50 Meter Luftlinie entfernten Hochhaus jemand mit Selbstmordgedanken befindet. Es war ein Hochhaus mit 22 Stockwerken. Ich teilte den Eindruck meiner Glaubensschwester mit und wir beteten für diesen Menschen. Dieser Eindruck war so deutlich, dass ich am nächsten Tag einen Bewohner dieses Hochhauses fragte: „Was war denn bei euch los?“ Er teilte mir mit, dass die Polizei jemanden abgeholt hätte. Ich sah keine Veranlassung mehr die Sache weiter zu verfolgen und vergaß das Ganze.

Etwa drei Wochen später stürzte sich ein junger Mann aus dem 22. Stock dieses Hochhauses. Ich war sehr erschüttert. Gott hat während der Gebetszeit eine Information gegeben und wir hatten sie interpretiert und gehandelt und wir hatten gemeint wir wüssten was zu tun sei. Mir wurde klar, dass wir hätten fragen müssen: „Herr, was sollen wir mit dieser Information tun?“ Wir hatten selbst eine Interpretation gefunden, gehandelt und dann war es für uns erledigt. Ich war sehr erschrocken über mich, dass ich geglaubt hatte, ich wüsste was zu tun sei.

Diese Begebenheit hat uns beide etwas gelehrt. Wir schreiben jetzt alle Eindrücke auf, die wir im Gebet oder auch so erhalten und fragen bei Gott nach. Bei mir hat das schon zu einer Veränderung in meinem Verhalten geführt. Ich habe oft auf Gelegenheiten reagiert und nicht nachgefragt, ob das, was ich sah und zu tun beabsichtigte, Gottes vorbereitetes Werk für mich war. Der junge Mann, der sich aus dem 22. Stock stürzte, hat es nicht überlebt. Gott schenkte mir noch eine Einsicht: Ich erfuhr, wer diesen jungen Mann im Fahrstuhl zur letzten Fahrt in den 22. Stock gesehen hatte. Er schilderte, dass der junge Mann nicht ansprechbar war, gar nicht reagiert hatte. Im 22. Stock versuchte er noch einmal mit ihm zu kommunizieren. Dann ging er in seine Wohnung und der junge Mann blieb alleine und auf sich gestellt im Flur des obersten Stockwerkes.

Gott machte mir klar, dass man ohne geistliche Autorität keinen Menschen retten kann. Natürlich kann nur Jesus retten, aber wir haben die geistliche Autorität zur Verfügung, seine Werke zu tun und Menschen aus den Bindungen des Feindes zu lösen. Man muss sich das mal vorstellen: Da war noch jemand bei dem jungen Mann, fuhr 22 Stockwerke mit ihm im Fahrstuhl, versuchte mit ihm Smalltalk, bemerkte, dass er völlig abwesend war, hatte aber nicht Gottes Kraft und die Einsicht durch den Heiligen Geist, in welcher Gefahr sich der junge Mann befand.

Wenn ich mir vorstelle, dass wir im Gebet die Information erhielten, dass sich in diesem Hochhaus jemand in Gefahr befindet und wir aber nicht nach Gottes Vorgehensweise fragten, dann wird mir deutlich: "Wir werden nichts gegen die Finsternis ausrichten können ohne in Demut nach seinem Plan in dieser Sache zu fragen und dann gehorsam danach zu handeln." Und wenn wir nicht die geistliche Autorität haben, bleiben Menschen gebunden und der Feind kann weiter verwüsten. Gott hat es aber anders vorgesehen: "Siehe, ich habe euch Macht gegeben zu treten auf Schlangen und Skorpione und über alle Gewalt des Feindes und nichts wird euch schaden." (Lukas 10,19).

Rick Godwin sagte einmal: "Die zwei großartigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest und der Tag, an dem du rausfindest, warum." Warum wurde ich geboren? Eine Frage, die sich sicher jeder von uns schon einmal gestellt hat und an der viele Menschen zerbrechen. An der Suche nach der eigenen Identität und dem Platz, den sie in der Gesellschaft auszufüllen versuchen, scheitern immer mehr Menschen. Und so wird diese Frage zu einem der häufigsten Gründe, warum Menschen in Not geraten und sich in Depressionen, Essstörungen und manchmal sogar im Suizidversuch wiederfinden. Umso schöner, wenn Menschen ihre wahre Identität in Gott finden und IHN als ihren Schöpfer und Vater kennen lernen. Doch wie traurig wäre es, wenn es bei diesem Kennenlernen bleiben würde. Vielmehr ist Gott an einer persönlichen Beziehung zu uns interessiert. Eine Beziehung, die weit über das Ereignis Bekehrung hinausgeht. Auch wenn einige Leute sich damit zufrieden geben, sich einmal zu bekehren und nun in diesem Stadium stecken bleiben, hat Gott für das Zeitfenster „NachderBekehrung“ so viel mehr für uns, als wir oft in Besitz nehmen. Ein Leben in der lebendigen Gottesbeziehung kostet uns etwas – unser Leben – aber es ist es definitiv wert!

Gott schuf jeden einzelnen Menschen auf wunderbare Weise, ER plante jeden von uns. In Psalm 139, 16 steht, dass ER uns gesehen hat, schon bevor wir geboren wurden. Jeder Tag unsers Lebens war in seinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann. Gott hat einen Plan mit unserem Leben – einen guten! Schon mal von der ReisfeldTheorie gehört? Diese Theorie beschreibt das Problem der Übergabe von Vermögen an die nächste Generation. Sie schildert Folgendes:

1. Generation: beginnt arm, arbeitet im Reisfeld, sammelt Vermögen an 2. Generation: zieht in die Stadt, gönnt sich den kleinen Wohlstand und arbeitet weiter am Aufbau ihres Unternehmens und der Vermehrung ihres Vermögens 3. Generation: hat keine eigene Arbeitserfahrung mehr, konsumiert nur noch, lebt im großen Luxus 4. Generation: geht zurück zum Reisfeld, um dort erneut in Armut zu beginnen. Was wir aus dieser Theorie lernen können, ist, dass jede Generation ihre eigenen Erfahrungen machen muss, um den Wert des Erlangten zu schätzen und richtig einzusetzen. Und genau das Gleiche müssen wir auch in Bezug auf unsere Beziehung zu Gott beachten. Wenn wir auf die eigenen Erfahrungen mit Gott in unserem Leben verzichten, wird unser Glaube ganz schnell zur Religion!

Man kann sein Wissen über und seine Erfahrungen mit Gott nicht „erschwindeln“. Gott möchte eine ganz eigene, persönliche Beziehung zu jedem Einzelnen von uns haben. Wir mögen durch Erzählungen und Berichte früherer Generationen vielleicht eine perfekte Hülle aufbauen können, doch unsere noch so schöne Hülle wird erst dann mit lebendigem Inhalt gefüllt, wenn wir anfangen, eine persönliche Gottesbeziehung aufzubauen. Amos 5, 2124 berichtet uns von einem Volk mit perfekter Hülle – doch ohne Inhalt. Und Gottes Gedanken über sie sind erschreckend: „Ich hasse und verachte eure religiösen Feste und kann eure feierlichen Zusammenkünfte nicht riechen. Ich will eure Brandund Speiseopfer nicht haben; die Friedensopfer eurer Mastkälber will ich nicht sehen! Hört auf mit dem Lärm eures Lobpreises! Eure Anbetungsmusik werde ich mir nicht anhören. Stattdessen will ich Recht fließen sehen wie Wasser und Gerechtigkeit wie einen Fluss, der niemals austrocknet.“

Das Herz Gottes war in ihrer Beziehung und Anbetung nicht zu finden. Und diese Tatsache verwandelte ihren Lobpreis in puren Lärm. Auch wenn es noch so einfach erscheint, sich am Wissen und den Schätzen der Generation vor uns zu bedienen, ist eine vorgetäuschte Beziehung bei Gott nicht möglich. Gott verlangt es nach Echtheit und Integrität, einer Anbetung im Geist und in der Wahrheit!

Gott möchte, dass wir IHN suchen, mehr als irgendeine Erfahrung, die weitläufig mit IHM zu tun hat. Er möchte, dass wir ganz unvoreingenommen vor ihn treten und IHN kennen lernen. ER möchte so sein dürfen, wie er wirklich ist und nicht, wie andere es uns erzählt oder vorgelebt haben genauso wenig wie wir möchten, dass Menschen von uns ein vorgeprägtes Bild haben, wenn sie uns kennen lernen. Gib Gott die Chance, so zu sein, wie ER wirklich ist! Und wenn du IHN wirklich kennen lernst, in seiner wahren Natur, dann kann ich dir Eines versprechen: Du wirst IHN lieben!

Als Jesus in Matthäus 22, 37 gefragt wird, welches das wichtigste Gebot im Gesetz von Mose sei, antwortet er: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken!“ Ich hörte vor kurzem, wie ein Prediger darüber berichtete, dass immer mehr Menschen zu ihm kommen und ihn fragen: Was denkst du, ist meine Berufung? Die Antwort, die er all diesen Menschen gibt, ist immer dieselbe: „Deine Berufung ist es, Gott zu lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Dein Dienst wird dir dann in der Beziehung zu Gott deutlich, doch zuerst ist deine Berufung, Gott zu lieben! “

Doch leichter gesagt als getan. Gott lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und mit allmeinen Gedanken, das ist eine Sache, die nicht einfach so passiert. Ich habe in meiner Beziehung zu Gott und meinen unzähligen Versuchen, ihn aus eigener Kraft immer mehr zu lieben, Eines gelernt: Es ist einfacher, als ich dachte! Während ich versuchte, IHN mit eigener Kraftanstrengung mehr zu lieben und seine Liebe in meinem Leben zu integrieren, wuchs meine Frustration über den geringen Fortschritt ins Unermessliche. Bis ich den folgenden Satz hörte: „Anstatt zu versuchen, ihn mehr zu lieben, liegt der Schlüssel darin, dass wir über seine Liebe meditieren.“ Klingt einfach und so passiv, doch glaub mir, es wird zur aufregendsten Sache der Welt. Jedes Mal, wenn Gott mir erneut seine Liebe in der Natur, meinen Beziehungen, seinem Wort oder Gefühlen offenbart, wächst meine Liebe zu Ihm.

Du wirst Gott immer nur so sehr lieben können, wie du dich zuerst von Ihm lieben lässt. Und wenn du seine Liebe in deinem Leben zulässt, dann wird aus dieser Liebe, aus den Offenbarungen Gottes dir gegenüber deine Anbetung wachsen. Es ist deine ganz persönliche Antwort auf sein Wirken in und um dich. Oder wie Richard Foster so schön sagt: „Deine Antwort auf die Annäherungsversuche der Liebe aus dem Herzen des Vaters .“ Mose, Daniel, David, Maria, Paulus, Silas all diese Helden der Bibel erlebten diesen Annäherungsversuch Gottes, sie alle hatten eine Gottesbegegnung, eine Offenbarung seiner selbst und ihre Antwort darauf war Anbetung! Sie knieten, fielen zu Boden, warfen sich auf ihr Gesicht, sie sangen, tanzten, weinten, feierten... versuchten irgendwie ihre Liebe und Erstaunen über seine Liebe, Größe und Güte Ausdruck zu verleihen.

Gott gab dir einen freien Willen. Ihn zu lieben ist deine freie Entscheidung und Ihn anzubeten ein freiwilliger Akt. Doch auch wenn Gott sich so sehr nach deiner Anbetung sehnt, musst du verstehen, dass ER deine Anbetung nicht „braucht“. Du brauchen sie. Warum? Weil du in der Anbetung von Ihm gefunden wirst. Und während ER sich dir in der Anbetung immer mehr offenbart, wächst deine Liebe, Hingabe und Anbetung immer mehr, bis dein ganzes Leben davon erfüllt ist. Und dann wird es dir möglich sein, den Herrn, deinen Gott, zu lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken!

Am 29.12.2010 wurde mein Leben total auf den Kopf gestellt. Beim Schneeschippen bin ich plötzlich zusammengebrochen und erst wieder im Krankenhaus zu mir gekommen. Zuerst dachte ich noch, ich würde am nächsten Tag wieder arbeiten gehen. Ich hatte überhaupt nicht wahrgenommen, was mit mir geschehen war. Erst langsam registrierte ich, dass ich einen Schlaganfall hatte und auf der rechten Körperseite gelähmt war. Das bedeutete, Arme und Beine konnte ich nicht mehr einsetzen, war also auf fremde Hilfe angewiesen. Das war für mich eine sehr befremdliche und peinliche Situation, mit der ich mich sehr schwer tat, zumal ich selbst im Pflegeberuf tätig bin. Dem 2,5 Wochen langen Krankenhausaufenthalt schloss sich eine 6,5 Wochen lange Rehazeit an. In dieser Zeit war es für mich sehr tröstlich, hilfreich und ermutigend, eine Gemeinde hinter mir zu haben, die mir und meinen Kindern in dieser Zeit auf die unterschiedlichste Weise hindurchhalf. Ermutigende Briefe, Telefonate, Besuche und Gebete gaben mir immer wieder neuen Mut und Kraft.

Am 1. März kam ich dann nach meinem Rehabilitationsaufenthalt endlich wieder nach Hause. Da ich im Rollstuhl saß, musste in den Räumen viel umgestellt und organisiert werden. Ich konnte vieles, was für die Meisten von euch ganz selbstverständlich ist, nicht mehr machen. Waschen, Anziehen, Fortbewegen, Kochen, Abspülen, Sauber machen... Dinge, die wir im Alltag so nebenher bewerkstelligen, waren für mich zu großen Hürden geworden. Ich konnte ja nicht mal mehr allein ins Schlafzimmer, sondern war auf Hilfe angewiesen. So vergingen die Wochen und Monate, und es tat sich nichts. In dieser Zeit war es für mich sehr wertvoll, dass die Gemeinde mich weiterhin im Gebet, im Ermutigen und im Helfen unterstützte. Die vielen Gebete, Telefonate und Besuche haben mir in dieser schweren Zeit viel Kraft und Durchhaltevermögen gegeben, gerade auch in den Augenblicken, in denen ich resignieren wollte und nicht mehr weiter wusste. Ich durfte da immer wieder neu feststellen, dass der Herr genau weiß, was wir brauchen und uns niemals allein lässt.

Im November 2011 wurde mir auf wunderbare Weise nochmals eine Reha genehmigt, die ich dann auch eine Woche später antreten konnte. Drei Wochen tat sich da ebenfalls kaum etwas, und es war eine sehr schwierige Zeit, in der ich kurz davor war, die Reha abzubrechen, alles hinzuwerfen, aufzugeben. In meiner Verzweiflung rief ich jemanden aus der Gemeinde an und bat sie, für mich im Gebet einzustehen, da ich mich total am Ende und fehl am Platz fühlte. Diese Gebete haben mir dann wieder neue Kraft und Zuversicht gegeben, sodass ich die Reha nicht abgebrochen habe.

Im Dezember 2011, während einer Therapiestunde mit meiner Physiotherapeutin geschah dann das Außergewöhnliche. Es war so, als wenn meine Nervenleitung vom Gehirn zum rechten Bein von einer Sekunde auf die andere repariert worden wäre. Ich konnte plötzlich wieder meine Muskeln in der rechten Seite spüren. Das war ein herrliches, wunderbares und einzigartiges Gefühl. Endlich kam wieder Leben in mein Bein, das ich so lange nicht mehr gespürt hatte. Nach einigen Tagen konnte ich dann ohne Rollstuhl zu den Therapien und in den Speisesaal gehen, zur Sicherheit benutzte ich am Anfang noch einen Rollator. Ich war so überglücklich und dem Herrn so dankbar für sein Eingreifen. In den ersten Tagen bin ich morgens aufgewacht und habe mich gefragt, ob ich das alles geträumt habe oder ob es wirklich wahr ist. Dann probierte ich es langsam aus und merkte, dass es gar kein Traum war. Mein Herz war so voll Dankbarkeit und ich hätte die ganze Welt vor Glück umarmen können. Lief ich nun in der Reha jemandem über den Weg, war die Überraschung sehr groß, und egal mit wem ich mich unterhielt, konnte ich weitersagen, wie groß der Herr ist und die Menschen auf den einzigen Halt im Leben hinweisen. Selbst im Schwimmbad, in dem ich abends eigentlich nur meine Übungen machen wollte, hatte ich lange Gespräche mit anderen Personen über den Glauben an Jesus Christus, unseren Erlöser und meinen Halt in und durch diese Zeit.

Zwei Tage vor meiner Entlassung erzählte mir eine Frau ihre schwere Lebensgeschichte. Zur Ermutigung, dass ich sie verstehe erwähnte ich nur, dass ich für beinahe ein Jahr im Rollstuhl saß und seit einigen Tagen wieder laufen kann. Sie meinte dann: „Ach sie sind die Frau, bei der das Wunder geschah, über die hier in der Reha so viele reden.“ Da wurde mir erst so richtig bewusst, wie der Herr dadurch viele Menschen durch das Geschehene ansprechen konnte und ihnen Mut in ihrer verzweifelten Lage geben möchte. Sind wir bereit sein Werkzeug zu sein? Rückblickend darf ich sagen, dass mich der Herr gerade in dieser schweren Zeit hindurchgetragen hat. Er hat mir jeden Tag neue Kraft gegeben und mich verspüren lassen, dass ER in den Schwachen mächtig ist.

Die Zeit, als ich im Rollstuhl saß, war nicht nutzlos, sondern auf eine andere Art sehr wertvoll. Du fragst dich vielleicht, warum!? Ich wurde ja von einer Sekunde auf die andere aus dem Alltag, dem Stress und der Hektik herausgerissen und hatte plötzlich viel Zeit, über mein Leben nachzudenken. Dabei wurde mir so richtig bewusst, wie gut es tut, dass wir mit allen unseren Sorgen und Problemen zu ihm kommen können. Er hört uns, versteht uns und weiß, was wir brauchen. Gerade in dieser Zeit konnte mich der Herr näher zu sich ziehen und mich auch trotz meiner Behinderung zum Segen für Andere setzen. Er möchte auch dich gebrauchen und zum Segen setzen mit allen deinen Stärken und Schwächen. Lass Ihn einfach in dir und durch dich wirken. Egal ob jung oder alt, ob stark oder gebrechlich, jeden Einzelnen möchte er mit seinen Gaben und Fähigkeiten gebrauchen, um anderen Menschen ein Licht und Salz zu sein, an dem Platz, wo er uns hingestellt hat.

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